Die Heimat als Ort der Wurzeln und der Identität

Der Begriff Heimat suggeriert vielleicht ein etwas altertümlich angehauchtes rückwärts gewandtes Denken. Oder es fühlt sich nach Folklore und Volksmusik an. Aber weit gefehlt.

In der Aufstellungsarbeit hat die Heimat, durch einen Stellvertreter vertreten eine ganz andere Bedeutung.  Heimat als universelles , metaphysisches Gebilde steht für die innere Ausrichtung für die Bestätigung des eigenen Seins. Ohne Heimat ist der Mensch haltlos und wurzellos.

Die Heimat sind auch die Ahnen, die Reihen von Männern und Frauen, die zu meiner Familie gehören. Die Heimat ist auch Weisheit.

Fehlt dies alles, sucht sich der Mensch voller sehnen einen anderen Halt. Dies ist aber nur ein Notkonzept, ein Notkonstrukt. Ein anderer Mensch wird mit der Heimat verwechselt, der Partner, das Kind etc. Die Sehnsucht führt in Abhängigkeit, vom Partner, von der Arbeit, von Alkohol , von Sport, vom Rauchen etc.

In der Aufstellung konnte die Heimat helfen, die Ordnung wieder herzustellen.

Dies ist der Beginn der Heilung.

 

 

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