Coronavirus und Praxisöffung

Meine Praxis bleibt bis auf weiteres geöffnet. Ich verzichte auf Händeschütteln und beachte wie auch sonst die gebotenen Hygienevorschriften in der Praxis.
Bitte sehen Sie bei grippeähnlichen Symptomen oder wenn es in Ihrem persönlichen Umfeld einen bestätigten Infektionsfall mit dem Coronavirus COVID-19 gibt, von einem Besuch der Praxis ab. Wenn Sie unter den bekannten Symptomen einer Infektion mit dem Coronavirus COVID-19 leiden (Fieber, trockener Husten, Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost, Schnupfen, Übelkeit und Durchfall) wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Arzt oder das Gesundheitsamt. Als Heilpraktikerin ist mir laut Infektionsschutzgesetz die Behandlung einer Infektion mit dem Coronavirus COVID-19 nicht gestattet.

Trotz der derzeitigen Ausnahmesituation bin ich gerne für Sie da. Sie können mich gerne wegen Ihrer Beschwerden auch erst einmal telefonisch kontaktieren.

Arthrose, Rheuma, Schmerzen mit Akupunktur behandeln

Neben der Schulmedizin, wie sie in Europa praktiziert wird, hat sich mittlerweile auch die Chinesische Medizin TCM) mit ihren großen Säulen Akupunktur, Moxibustion, individuelle Ernährungsberatung , Kräuterkunde und spezielle Massagen etabliert. Die Behandlung ist immer individuell auf den Patienten abgestimmt und wird durch eine gründliche Anamnese ( Befragung des Patienten) Pulsdiagnose und Zungendiagnose festgelegt. So können eine Vielzahl chronischer Erkrankungen wie z.Bsp. Arthrose , Frozen Shoulder, Schulter-Armsyndrom, Bluthochdruck, Depression, Burnout etc. mit der TCM  behandelt werden, ebenso akute Erkrankungen wie z.Bsp. Hexenschuss, Erkältungskrankheiten etc.

Hier hilft auch wunderbar die wärmende Behandlung mit Beifusskraut, genannt Moxibustion. Moxa wird angezündet und entweder auf die Akupunkturnadel gesteckt oder direkt über den Akupunkturpunkt gehalten. Wärme bringt Entspannung, vertreibt Kälte und verringert so Schmerzen.

Für Menschen die Angst vor den feinen Akupunkturnadeln haben, oder auch für Kinder, gibt es die Möglichkeit  Akupunkturpunkte zu massieren( Akupressur) oder durch eine spezielle Streichtechnik den Meridian zu behandeln. Mit dem Novofon, einem Vibrationsgerät kann ebenso behandelt werden. Durch die Vibration werden Akupunkturpunkte angeregt und  damit auch die Durchblutung in verspannten Arealen. Schmerzen werden damit verringert, Muskulatur kann sich entspannen. Spezielle auf den einzelnen Patienten abgestimmte Ernährungstipps runden die Behandlung ab.

Ebenso dient die Chinesische Medizin der Prophylaxe, um durch rechtzeitige Behandlung chronischen Erkrankungen vorzubeugen.

Die Heimat als Ort der Wurzeln und der Identität

Der Begriff Heimat suggeriert vielleicht ein etwas altertümlich angehauchtes rückwärts gewandtes Denken. Oder es fühlt sich nach Folklore und Volksmusik an. Aber weit gefehlt.

In der Aufstellungsarbeit hat die Heimat, durch einen Stellvertreter vertreten eine ganz andere Bedeutung.  Heimat als universelles , metaphysisches Gebilde steht für die innere Ausrichtung für die Bestätigung des eigenen Seins. Ohne Heimat ist der Mensch haltlos und wurzellos.

Die Heimat sind auch die Ahnen, die Reihen von Männern und Frauen, die zu meiner Familie gehören. Die Heimat ist auch Weisheit.

Fehlt dies alles, sucht sich der Mensch voller sehnen einen anderen Halt. Dies ist aber nur ein Notkonzept, ein Notkonstrukt. Ein anderer Mensch wird mit der Heimat verwechselt, der Partner, das Kind etc. Die Sehnsucht führt in Abhängigkeit, vom Partner, von der Arbeit, von Alkohol , von Sport, vom Rauchen etc.

In der Aufstellung konnte die Heimat helfen, die Ordnung wieder herzustellen.

Dies ist der Beginn der Heilung.

 

 

Ein Familienstellenwochenende

Stille, Friede, Würde und Wahrheit – dem anderen begegnen ohne zu bewerten. Einfach „sein“ dürfen. Sich zeigen, sich zumuten, dafür war am Wochenende Zeit und Raum. Viele Themen zeigten sich und konnten aufgestellt werden. Warum habe ich keinen Partner? Warum habe ich das Gefühl , nur das zu tun was andere mir sagen? Wo bin ich und wer bin ich?Warum geht es mir nicht gut? Was zieht mich nach unten?

Die Aufstellungsarbeit ist eine hilfreiche Methode um diesen Fragen nachzugehen. Durch die Visualisierung der Themen werden Grundkonstellationen aufgedeckt und Verstrickungen und Muster aufgezeigt. Unsere Art Dinge zu sehen, unsere Meinungen, unsere Wahrheiten wurden in unseren Familien geprägt. Den Ursprung zu entdecken hilft zu verstehen, warum ich mein Leben und meine Beziehungen so lebe und nicht anders..

Der Beginn eines neuen Weges liegt im Hinsehen und Verstehen und im Annehmen. Dann können alte Muster aufgelöst werden und ein Leben in Freiheit und Eigenverantwortung beginnen.

Knie-Beschwerden : warum herumdoktern nicht sinnvoll ist

… das sagt zumindest Werner Bartens in seinem Artikel in der Süddeutsche Zeitung vom 25. Mai 2017.  Er zitiert Studien zu Kortison-Injektionen bei Arthrose und  Schein-Eingriffen bei Arthrose. Ein wörtliches Zitat von ihm: „Die Scheinoperation war so erfolgreich wie der tatsächliche Eingriff.“ Wenn Sie sich dafür interessieren, lesen Sie am besten selbst. Es ist sehr interessant.

Mir scheint, wichtig zu sein, dass jeder für sich selbst ausdrücklich, wissentlich und sehr bewusst Verantwortung übernimmt. Verantwortung für seinen Körper, das Verständnis für Beschwerden und vor allem die Verantwortung dafür, wie man damit umgeht. Verantwortung für den eigenen Körper, letztlich sich selbst, kann man nicht delegieren.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 25. Mai 2017, „Warum herumdoktern nicht sinnvoll ist.“

Das Familiengeheimnis

Viele wissen davon – das Familiengeheimnis. Sie wissen zumindest, DASS es eines gibt. Aber den tatsächlichen Inhalt? Was sich hinter diesem Geheimnis verbirgt, was das Tabu wirklich ist? Was macht so ein Tabu?

In diesem Artikel schreibt die Autorin mit der betroffenen Stefanie Brockhaus über deren Schwangerschaftsabbruch. Wie sie mit den Folgen nicht zurechtkam und zu suchen begann. Sie fragte Ihre Mutter und Großmutter – und beide sagten erstmals, dass sie es auch getan hatten.

Der in diesem Artikel zitierte emeritierte Psychiater Manfred Cierpka (Uniklinik Heidelberg) benennt transgenerationale Übertragung für Gefühle und Verhaltensweisen in Beziehungen, die sich die Betroffenen nicht erklären können.

Das systemische Familienaufstellen ist eine Methode,  die durch Visualisierung zur Klärung beitragen kann.  Verstrickungen die durch diese Geheimnisse entstehen, können dann gelöst werden. Licht wird ins Dunkel gebracht.

Quelle: Süddeutsche Zeitung vom 26. Mai 2017 „Das Familiengeheimnis“

Lebensfluss

Es ist Frühling, die Vögel zwitschern, bauen ihre Nester, ziehen ihren Nachwuchs auf. Die Bäume blühen, bekommen ihre Blätter. Die Sonne wärmt , die Luft ist mild und erfüllt von einem wunderbaren Duft.  Es ist schön, durch den Wald zu laufen und das Leben dort wahrzunehmen. Es ist alles im Fluss. Unsichtbaren Gesetzen folgend, nimmt alles im Frühjahr wieder seinen Lauf. Blühen , wachsen und gedeihen. Alle Tiere und Pflanzen wissen, was zu tun ist, sie folgen einfach einem unsichtbaren Pfad. Die Rehe, die Hasen, die Vögel, die Bäume……. und wir Menschen?

Auch wir Menschen haben das Empfinden, wenn alles im Fluss ist. Es läuft einfach , ein Schritt folgt auf den nächsten. Es gibt auch Scheitern und Versagen, aber das zerstört nicht , es gehört dazu. Daraus kann ich lernen und dann weiter gehen.

Wie schaut das bei dir aus? Hast du deinen Lebensfluss schon gefunden? Unabhängig von dem was andere sagen, frei von den Meinungen anderer?   Oder zieht das Leben an dir vorbei und du wirst gelebt? Gestresst und getrieben, auch aus Angst herauszufallen aus dem System? Oder fragst du dich wo du ihn finden kannst?

Der eigene Lebensfluss kann in der Stille gefunden werden. Ganz in mir im Lauschen auf mich. Alle Gedanken dürfen gehen, bis mein Kopf leer ist. Dann wird er sich zeigen. Dann darf ich mutig hineinsteigen und gespannt sein, was das Leben so alles für mich bereithält. Dann bin ich nicht länger Zuschauer, sondern aktiv und lebendig.

 

 

Auf dem Weg zu mir selbst

Verdeckt von vielen angelernten oder kopierten Verhaltensweisen und auch Denkstrukturen haben wir den Zugang zu unserem innersten Kern verloren. Wir wissen, wie Computer funktionieren, benutzen selbstverständlich unsere Smartphones, fahren Auto, etc. Aber in unserem Inneren sind wir unsicher, fühlen uns fremd, wissen nicht wie wir uns fühlen, finden keinen Ausdruck. Wer bin ich ? Bin ich mit meinem Körper verbunden, oder lebt mein Körper ohne, dass ich ihn wahrnehme, ähnlich wie eine Maschine? Ist alles im Nebel?

Wie nehme ich andere Menschen wahr, wie fühle ich mich in ihrer Gegenwart? Ängstlich, wütend, fremd? Warum reagiere ich wie ich es tue?

Das systemische Familienstellen ermöglicht durch Visualisierung , Klärung und Neuordnung einen neuen Weg zu sich zu finden.